Plastikmüll als Bösewicht ist gerade in aller Munde, egal ob To-Go Becher Verzicht, Trinkhalmverbot oder Mikroplastik in Kosmetik. Doch nicht das Plastik verschmutzt die Natur, sondern der Mensch!

Darum sollten wir auf Plastikmüll verzichten

Überall in der Natur treffen wir auf geschlossene Kreisläufe. Stoffe und Energien wandeln sich um und finden so eine Wiederverwendung, nichts verkommt. Der Abfall des einen ist die Nahrung des anderen.

Außer im menschlichen Haushalt. Wir sind die einzigen Lebewesen die tatsächlich Müll produzieren, der nicht mehr wieder verwertet wird. Unser Abfall ist zum Großteil hochgradig gefährlich, äußerst langlebig und wird ständig mehr.

 

Laut einer Studie produziert jeder Deutsche im Jahr doppelt so viel Müll wie ein Japaner. Im Moment landen 6,4 Millionen Tonnen Müll jährlich im Meer. Und das obwohl Plastik –Produkte erst 1950 auf den Markt kam.

Wusstest du, dass 62 % Prozent des Plastikmüll nicht länger als 20 Minuten bei uns bleibt?

Es muss sich etwas ändern

Es wird Zeit, dass sich was ändert. Doch was genau ist nun das schlechte an Plastik? Hier ein Erklärungsversuch, warum wir wirklich alle auf Plastik verzichten sollten.

 

1.) Für uns und unsere Gesundheit

Mittlerweile weiß jeder, dass Plastik nicht unbedingt das gesündeste Material ist. Weichmacher, Mikroplastik, giftige Stoffe, das alles nehmen wir in Kauf wenn wir Plastik verwenden. Wir nehmen diese Stoffe über Nahrung, Hautkontakt, Getränke, Bekleidung oder Kosmetik auf. Mittlerweile haben 90 Prozent der Menschen Mikroplastik im Körper. Dadurch wird unter anderem unser Hormonhaushalt beeinflusst, was zu Unfruchtbarkeit, genetischen Veränderungen und Allergien führen kann.

2.) Für die Natur und Tierwelt

Plastikkonsum schadet auch unserer Natur und der Tierwelt. Zahlreiche Tiere verhungern, da sie Plastik mit Nahrung verwechseln und dies nicht mehr ausscheiden können. Verletzungen und Einschränkungen durch Plastiktteile sind eine weitere Gefahr, die immer größer wird. Viele Fische verwechseln Mikroplastik mit Algen, fressen diese und landen irgendwann, vollgestofft mit Mikroplastik auf unseren Tellern.

What goes in the Ocean goes in you

What goes in the Ocean goes in you

Plastikverpackungen in der Natur hemmen den Wachstum der Flora und Fauna und führen so zu einer Verschlechterung der Umwelt.

 

3.) Plastik ist für immer

62 Prozent der Plastikverpackungen bleiben nicht mal 20 Minuten bei uns. Bitte lies diesen Satz nochmals um euch das vor Augen zu halten. Wir verschwenden so viele Ressoucen und Geld in ein Produkt, dass wir nicht einmal 20 Minuten besitzen! Plastik kann sich nicht natürlich abbauen, es braucht Jahrzehnte bis es verschwindet. 2/3 des Plastiks werden nicht wieder verwendet bzw. recycelt sondern einfach weggeschmissen.

Wusstest du, dass nur 1/3 des Plastikmülls recycelt wird?

War das der To-Go Becher, der Strohhalm oder das Plastiksackerl wirklich wert?