Insektensterben: 76 Prozent weniger Insekten seit 1989. Das sind die Fakten, doch 80 Prozent aller wild wachsenden Pflanzen sind auf ihre Bestäubung angewiesen! Was tun?

Insektensterben hat größere Auswirkungen als du denkst

Unsere ganze Ernährung hängt direkt oder indirekt mit Pflanzen zusammen, welche von Insekten bestäubt werden müssen. “Biene weg – Regal leer” unter diesem Motto hat ein deutscher Lebensmitteldiscounter im Mai 2018 eine Aktion gestartet und statt 2500 Lebensmittel nur mehr 900 Produkte im Regal aufgestellt. Kein Obst, Gemüse, Kaffee, Schokolade, Tiefkühlkost oder Saft – das alles ist ohne Insekten nicht mehr möglich.

Wusstest du, dass sich 60 Prozent der heimischen Vögel von Insekten ernähren?

Doch wie kannst du als einzelne Person nun das Insektensterben aufhalten?

Blume mit Schmetterling

Blume mit Schmetterling

4 Tipps, wie du das Insektensterben stoppen kannst

1.) Kaufe Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft. Hierfür werden meist keine Pestizide oder ähnliches eingesetzt wird, die Insekten schaden.

2.) Insektenparadies Balkonien: wie wäre es mal mit besonders insektenfreundlichen Pflanzen am Balkon oder im Garten. Gute Beispiele dafür sind Schafgarbe (über die weiteren positiven Auswirkungen von Schafgarbe habe ich bereits hier berichtet), Salbei, Ringelblumen, Veilchen, Minze, Zitronenmelisse oder Erdbeeren. All diese Pflanzen sind auch für uns nutzbar! Du könntest damit Tee herstellen, deinen Salat garnieren oder einfach so essen.

3.) Verzichte bei dir am Balkon auf Pestizide und Insektizide! Lass der Natur freie Hand und schau was alles wächst! Es gibt auch natürliche Mittel gegen Unkraut, ein paar Beispiele findest du hier.

4.) Schalte nachts ums Haus das Licht aus! Das Licht zieht Insekten magisch an, doch leider verenden Maßenhaft davon in den Lampen.

 

Die 4 Tipps sind aus meiner Sicht nicht allzu kompliziert und sollten doch zumindest einen Versuch wert sein oder was meinst du? Hast du bereits ein kleines Insektenbuffet am Balkon oder im Garten?