In den Bergen gehts mir gut

Auf Instagram gab es vor kurzem eine tolle Challenge, 8 Fakten, 7 wahre und 1 gelogene. Fand ich eine so Idee, dass ich diese hier gerne ausbauen möchte. 8 spezielle Fakten über mich, einer davon ist gelogen. Welcher Fakt, denkst du ist falsch? Die Lösung gibt es dann später in den Kommentaren bzw. auf Instagram! Bin schon gespannt, wer es richtig errät. 

Normalerweise bin ich sehr verschlossen was mich angeht. Ich merke aber, dass sehr viele mehr über mich und mein Leben wissen möchten. Daher dachte ich mir, es kann ja nicht schaden hier ein paar geheime Details zu veröffentlichen. 

Ich habe einen Leopard in freier Wildbahn gesehen, nur ein paar Meter von mir entfernt. 

Von Juli bis Dezember 2010 war ich für ein Auslandssemester in Stellenbosch, Südafrika. Durch Afrika zu Reisen war schon lange davor ein Traum von mir und so konnte ich das nach dem Auslandssemester auch wirklich in die Realität umsetzen. Gemeinsam mit meinem Freund, der nachgereist ist, habe ich mir einen Landrover Defender TDI 130 gekauft. Wir haben einen Kühlschrank, einen Wassertank und ein Bett eingebaut. Insgesamt sind wir 3 Monate durch das südliche Afrika (Südafrika, Namibia, Botswana, Simbabwe und Lesotho) gereist. Mehrere Nationalparks wie der Etosha und der Chobe Nationalpark standen auf unserer Reiseroute. Im Etosha, in Nambia, hatten wir dann gleich bei einer unseren ersten Safaris das seltene Glück einen echten Leoparden zu beobachten. Die scheuen Tiere sind wirklich nur sehr selten zu sehen und so war ich mehr als überrascht, dass uns einer über den Weg gelaufen ist. Für mich ist es immer noch eines der eindrücklichsten Erlebnisse meines bisherigen Lebens. So ein wahnsinnig tolles und anmutiges Tier! Es war Liebe auf den ersten Blick!

Wir hatten sogar tatsächlich noch das Glück alle Big Fives und viele andere interessante Tiere zu beobachten! Meine Liebe zu Afrika ist seither ungestillt und ich hoffe bald wieder einmal auf diesem wunderbaren Kontinent sein zu können. 

Früher wollte ich immer Ärztin werden.

Auch wenn ich bis heute nie operiert wurde (klopf auf Holz) hat mich die Medizin mit all ihren Facetten schon immer sehr interessiert. Ich liebte es mir Sachbücher und Dokumentationen über den Körper anzuschauen und meine Mama, eine gelernte Krankenschwester, mit allen möglichen Fragen zu durchlöchern. Durch meine sportliche Laufbahn interessierten mich vor allem die Knochen, Bänder und Sehnen und so wollte ich immer Sportmedizinerin werden und zukünftigen Sportlern helfen. Ich fand das ganze so spannend, dass ich mir schon recht früh einen Plan machte, wie ich neben meinem zukünftigen Medizinstudium Geld verdienen konnte. Dafür die Matura in der Höheren Lehranstalt für Tourismus zu absolvieren erschien mir am sinnvollsten, so konnte ich dann mein Geld als Kellnerin verdienen. Jedoch hat es mir in der Tourismusbranche so gut gefallen, dass ich anstatt eines Medizinstudiums Tourismusmanagement vorzog. Nicht ganz unwichtig dabei war auch, meine nahezu panische Angst vor Blut und Messern 😉 

Ich hatte als Kind ein Meerschweinchen namens Struppi.

Mit 10 Jahren hab ich mir beim Skifahren meinen rechten Unterschenkel gebrochen. Das war Ende Mai (wir waren am Gletscher) und es war gerade sehr warm und alle meine Freundinnen war dauernd draußen und im Schwimmbad. Für mich ging das leider nicht, da ich mein Bein bis zur Hüfte im Gips war. Als dann das Meerschweinchen einer meiner Freundinnen Junge bekam, bettelte ich so lange bis ich eines bekam. Voller Freude durfte das Meerschweinchen Struppi bei uns einziehen. Ich glaube, damit wollten mich meine Eltern aus meiner kleinen Mitleidskrise rausholen 😉 Da aber ein Meerschweinchen für zwei Schwestern nicht gut ausgehen kann, bekam meine Schwester gleich darauf auch eines namens Nicky. 

Eines meiner Auslandssemester habe ich in Sibirien absolviert.

Kaum zu glauben, aber ich habe während meines Studiums nebenher freiwillig noch Russisch gelernt. Ich wollte immer schon andere Wege gehen und dachte mir, dass vor allem im Tourismus Russisch zukünftig (das war 2006) eine wichtige Rolle spielt. Als es dann um mein Auslandssemester ging, war ich der Ansicht, dass ich eine Sprache nur im Land wirklich lernen kann. Also musste es Russland sein. Doch Moskau oder St. Petersburg waren mir zu einfach, ich wollte richtig eintauchen in das Land und die Kultur, so versuchte ich mein Glück in Tomsk, mitten Sibirien. Im Jänner 2008, bei kuscheligen -35 Grad kam ich dann in Russland an und habe dort bis Juli gelebt. Es war eine der aufregendsten, spannendsten und fordernsten Zeit in meinem Leben, aber ich möchte keine Sekunde davon missen. Ach ja, mein Russisch habe ich dadurch tatsächlich verbessert, leider konnte ich es bis heute nicht wirklich einsetzen und ich habe das meiste wieder vergessen. ;(

Ich bin Brillenträgerin, aber nur auf Arbeit. 

Seit ich ungefähr 12 Jahre alt bin, habe ich eine Brille. Anfangs hatte ich nur -0,25 Dioptrien, es hat mich aber dermaßen gestört, dass selbst der Augenarzt irritiert war. Für eine so leichte Schwäche bräuchte man eigentlich keine Brille geschweige dann Linsen. Ich habe mich jedoch durchgesetzt und trage seit dem in der Freizeit täglich Linsen. Die Sehschwäche ist auch leider stärker geworden, mittlerweile sehe ich ohne Hilfsmittel nicht mehr viel. Auf Arbeit trage ich jedoch ausschließlich meine Brille, da es gerade am PC einfach viel angenehmer ist. Daher kommt es oft, dass Personen, die mich nur beruflich kennen, überrascht sind, wenn sie mich mal ohne Brille sehen. 😉 

Ich wohne in einem schönen Haus am Waldrand mit einem großen Gemüsegarten.

Vor Jahren haben wir die Möglichkeit bekommen, recht günstig an ein abgelegenes Grundstück am Waldesrand. Für die meisten Menschen ist es wahrscheinlich zu weit weg, für uns war es aber perfekt. Wir haben nicht lange überlegt und sofort zu geschlagen. Dort entstand dann vor 3 Jahren unser kleines, aber feines Eigenheim aus Holz und natürlichen Materialen, möglichst viel selber gemacht. Ich liebe unseren kleinen Gemüsegarten direkt vorm Haus, indem ich jedes Jahr neue Pflanzen einsetze. Früher dachte ich immer, dass so ein Haus viel Arbeit macht, im Moment liebe ich es aber nach der Arbeit draußen zu sitzen, meinen Pflanzen zu zuschauen und immer mal wieder eine Grillparty für unsere Freunde zu schmeißen. 

Kochen ist eine meiner größten Leidenschaften.

Durch meine Ausbildung an der Höheren Lehranstalt für Tourismus habe ich eine Ausbildung als Köchin und Kellnerin. Jedoch habe ich es früher nie richtig geschätzt und vor allem während meiner ersten Studienzeit sehr Blödsinn gegessen. Erst durch meine Auslandssemester und den Kontakt zu so vielen verschiedenen Esskulturen und Lebensmitteln ist meine Leidenschaft fürs Kochen entfacht. Ich liebe es abends in der Küche zu sitzen und stundenlang in Kochbüchern oder Foodblogs zu lesen. Ich lass mich so gerne inspirieren, auch von lokalen Märkten. Am liebsten koche ich ohne Rezept, einfach mit den Zutaten die ich gerade zu Hause habe oder auf dem Markt gefunden habe. 

Ich bin schon mal mit Skiern von einem Vulkan gefahren. 

Da ich etwas Skiverrückt bin, war es mir wichtig, auch in meinen Praktikas in der Höheren Lehranstalt für Tourismus, aber auch im Studium immer an Orten zu verbringen, an denen ich Skifahren kann. Neuseeland ist so ein Ort, an dem man, wenn bei uns Sommer ist, Skifahren kann. Also führte mich mein Weg mit damals 15 Jahren für ein Praktikum von 3 Monaten nach Neuseeland. In dieser Zeit habe ich mich auch mit einigen Kiwis angefreundet, die mit mir dann den Weg zum Gipfel/Krater vom Mt Ruapehu geführt haben. Dort ob stank es fürchterlich nach faulen Eiern, aber anscheinend ist das so auf einem Vulkan 😉 Die Abfahrt von dort oben war der Wahnsinn und werde ich wohl mein Leben lang nicht mehr vergessen. 

Jetzt bin ich aber gespannt. Was denkst du, bei welcher Geschichte habe ich geflunkert?