Feste Seife

Seifen wirst du wahrscheinlich bereits kennen. Es gibt sie in fester und flüssiger Form. Für die Herstellung von Putzmittel verwende ich ausschließlich feste Seife. Meine drei beliebtesten Produkte stelle ich dir hier vor.

Feste Seifen waren für mich der erste Schritt zu einem plastikfreien Badezimmer. Dieser Wechsel ist so unglaublich einfach, dass ich mich immer frage, warum ich das nicht früher gemacht habe.

Außer im Badezimmer kann man feste Seife auch für die Herstellung von Putzmitteln verwenden. Ich nutze dafür jedoch andere Seifen als im Badezimmer.

Alepposeife

Alepposeife kommt, wie der Name schon sagt aus Syrien. Sie besteht aus rein natürlichen Inhaltsstoffen und ist frei von jeglichen synthetischen Stoffen und vegan! Die Basis ist Olivenöl und Lorbeeröl.

Kernseife

Kernseife ist ein sehr mildes und vielseitiges Reinigungsmittel. Diese Seife ist leicht basisch und eignet sich so perfekt zum Lösen von Fetten. Traditionell hergestellte Kernseife besteht leider aus Tierfett wie Rindertalg, aber es gibt mittlerweile auch rein pflanzliche Kernseifen. Der Unterschied zu normalen Seifen besteht darin, dass Kernseifen frei von überschüssigem Fett, Glycerin (Abfallprodukt von der Palmölproduktion) und Zusatzstoffen ist. Sie enthält weder Farb- noch Duftstoffe. Für die Körperpflege ist sie nicht zu empfehlen, da sie sehr stark austrocknet!

Reine Olivenseife

Olivenölseife ist seit jeher dafür bekannt, Haut und Haare weich und geschmeidig zumachen. Ich nutze sie gerne zur Herstellung von Waschmittel. Olivenseife enthält keine künstlichen Farb- oder Duftstoffe. Sie sollte zu mindestens 70 Prozent aus dem Pflanzenöl bestehen. Sie ist 100 Prozent biologisch abbaubar und wird meist ohne Soda hergestellt.

Seifenreste

Die Reste meiner Körper- und Handseifen mische ich einfach in die anderen Seifenraspeln. Für die Herstellung von Reinigungsmitteln werden die Seifen meist geraspelt und dann aufgekocht. So bleiben nie nervige, kleine Seifenreste übrig.